Aug 9 ⎮ Tattly time

I always dreamed about having a tattoo, that’s a fact. Another fact: I’m a total sissy when it comes to pain. And what if I cannot stand the tattoo anymore in one/three/ten years’ time? Or it changes its form due to natural processes (that for sure depends on the spot where it might be…)?

130809_UmschlagSometimes, trends and innovations come to your help. It’s fantastic that you can test tattoos without pain, needles and ‘OMG, what have I done?’ thoughts. My way to do so was Tattly – imagine the decals of our childhood meeting ‘nerdy’, ‘hip’ and ‘not for kids only’.

.

130809_Tattly im UmschlagThe temporary tattoos are available in plenty of colors, but also in black and white, small or big, animals or typo, serious or funny – they always are in sets of two (plus a little surprise in my case), are non-toxic, printed with soy based ink and made in and shipped from the US. What else could I do then boost the local economy? 🙂

130809_TattlyI chose wisely – my Tattly nailed it. Nothing better than a fake-inked reminder of what’s important and what to do more for an über-pessimist like me.

.

.

Tuesday was ‘application day’, and so far it holds up pretty good. The little loops of the ‘p’ show first signs of disintegration as of today, but I still have hope that it might last until Sunday…

130809_Tattly auf Arm

I really like it, and I appreciate the daily reminder not to take things (and life) too seriously. So maybe, one day, the Tally will become reality and not only a temporary companion.

PS: For all those who wonder that I have a piercing and that having a tattoo might be similar. Could be. But: when I got the piercing, I was young and innocent and really didn’t think about it that much. 🙂

 


 

Fakt ist, ich wollte schon immer gerne ein Tattoo. Fakt ist auch, ich bin eine schmerzempfindliche Heulsuse. Dazu kommen noch Bedenken, dass ich es in einem/drei/zehn Jahren nicht mehr leiden kann. Oder dass sich aufgrund natürlicher Gegebenheiten irgendwie die Form verändert.

130809_Umschlag

Das Tolle ist: manchmal kann man Dinge ja ganz einfach ausprobieren. Ohne Schmerzen, Nadeln und Cmd+Z Option. Für Körperkunst geht das z.B. mit Tattly – die Abzieh-Bildchen unserer Kindheit in ‘nerdy’, ‘hip’ und ‘nicht mehr nur für Kinder’.

130809_Tattly im Umschlag
Die schicken Temporär-Tattoos kommen in bunt, schwarz-weiss, gross oder klein, immer im Zweier-Pack (manchmal plus Überraschung anscheinend) – und sind nicht giftig, gedruckt mit soja-basierter Tinte und ‘made in’ und versandt aus USA. Wie konnte ich da anders, als die lokale Wirtschaft zu unterstützen? 🙂

130809_TattlyUm mich als professionellen Pessimisten daran zu erinnern, was wichtig ist und was ich einfach mehr tun sollte (das Leben ist nämlich gar nicht so schlimm), habe ich mir ein Tattly ausgesucht, das den Nagel auf den Kopf trifft.

.

Aufgebracht habe ich es am Dienstag (also am 6. August). Bis jetzt hält es noch gut, die Schleifen unten vom ‘p’ zeigen heute erste Zeichen des Verfalls. Vielleicht hält es ja noch bis Sonntag, mal gucken…

130809_Tattly auf Arm

Ich mag es gerne, und so ein täglicher Reminder daran, nicht alles so ernst zu nehmen, tut gut. Vielleicht wird es also irgendwann mal echt und nicht nur aufgeklebt.

PS: Für alle, die sich nun wundern, dass ich ja doch ein Piercing habe und dass das vielleicht ähnlich ist. Mag sein. Aber zum Zeitpunkt des Stechens war ich noch jung und unschuldig und habe irgendwie nicht so viel über alles nachgedacht. 🙂

Advertisements

4 comments

  1. Ui, das gefällt mir. Auch das Design, das du dir ausgesucht hast, ist sehr hübsch 😉 Kann man da auch selber entwerfen oder sind das alles vorgefertigte Motive? Weil sonst wäre es ja wohl perfekt für alle, die erst mal mit ihrer Idee rumlaufen wollen und gucken, wie es sich macht, bevor sie sich unter die Nadel legen!

    Like

    • Hallo und danke. 🙂 Selber entwerfen scheint aktuell noch keine Option zu sein (außer vermutlich als Unternehmen mit substanzieller Abnahmemenge). Es gibt aber eine sehr große Auswahl an unterschiedlichsten Motiven, so dass einem Test sicherlich nichts im Wege steht, auch wenn es nicht das eigene Traummotiv ist. Manchmal reicht für ein “Feeling” ja auch erst einmal ein Platzhalter.

      Like

      • Hey, ja, hab mich da vorhin mal umgesehen. Schon sehr lustig! Jetzt hab ich richtig Bock, mir da ne große Menge Abziehbildchen zu bestellen für ein Fotoshooting – und dann meiner Mutter zu erzählen, die wären alle echt! Haha ich glaub, die kriegt nen Schlag! Nein, aber für Fotos bestimmt cooli! Irgendwann nach den Klausuren werde ich mir da mal was überlegen 😉

        Und das mit dem Platzhalter stimmt natürlich völlig! Solange es ungefähr dieselbe Größe hat wie das geplante Motiv, sollte das fürs Feeling eigentlich reichen. Und, was denkst du? Wirst du dich heulend unter die Nadel trauen? 😉

        Like

      • Meine Mutter hat es mir kurz geglaubt. Ein interessantes Gefühl, und eine interessante Reaktion. Man kommt ja nie aus dem Alter des Elternschockens raus, was? 🙂

        Ich überlege nochmal. Und bestelle es vielleicht nochmal, und trage es nochmal. Sehr viel “nochmal” aktuell, aber es geht halt nie wieder weg. Den Unterarm finde ich schon toll, aber nun eben auch sehr prominent.

        Für den Fall der Fälle kaufe ich allerdings schonmal eine große Box Taschentücher. 🙂

        Like

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s